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Die Stimmung im Land habe sich verändert, sagte Michael Roth (MdB und Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses) in der Paneldiskussion und nahm Bezug auf den Angriff auf SPD-Politiker Ecke: „Viele sind aggressiver und wütender geworden. Man erkennt Dinge, die gar nicht belegt sind, als Fakten an. Es ist bequem geworden, sich permanent über andere zu erheben. Diese Wut und Aggression erlebe ich alltäglich und für mich war es immer nur eine Frage der Zeit, bis aus Worten Taten werden.“

Julia Friedlander (CEO der Atlantikbrücke) verglich mit den USA: "Meiner Wahrnehmung nach gibt es in Deutschland mehr Hetze gegen andere und einen zugespitzteren Rassismus." "Warum sind populistische Parteien so attraktiv?", fragte sie. „Es ist häufig die Angst vor Verlusten. Und das muss von der Politik wahrgenommen werden.“

Dabei ist laut Thorsten Faas die Kommunikation entscheidend „Die notwendigen Transformationen berühren viele essenzielle Fragen, die unseren Alltag betreffen. Etwa die Frage, wie wir uns in Zukunft ernähren oder fortbewegen. Das muss transparent und gut kommuniziert werden.“